Museen zur ”Schlacht bei Aspern 1809”

-) Museum Aspern 1809

An ein Stück Vergangenheit, die in die Weltgeschichte einging, erinnert das „Museum Aspern 1809“ mit einer Dokumentation über die Schlacht von Aspern. Dort besiegte am 21. und 22. Mai des Jahres 1809 das österreichische Heer unter Erzherzog Karl die französische Armee unter der Führung von Napoleon. Was sich an diesen beiden Tagen in Aspern, dem „Ort unter den Espen“, ereignete, zeigt die Dokumentation anhand von Funden, Waffen und Uniformen.

Angefangen von alten Waffen, Uniformen bis zu verschiedenen zeitgenössischen Stichen gibt die Schau nicht nur einen historischen Überblick, sie zeigt auch die menschlichen Seiten dieser gewonnenen Schlacht.
Jedes Jahr wird zur Erinnerung vor dem steinernen Löwen von Aspern (Denkmal von A.D. Fernkorn) ein Festakt abgehalten.

Die beiden Gemeinden Aspern und Eßling wurden bei dieser Schlacht total zerstört, die Bewohner mussten vor den französischen Invasoren flüchten und es war das erste Mal, dass sich Kaiser Napoleon mit seinen Truppen von diesem Schachtfeld zurückziehen musste.
Kaiser Napoleon verlor ab diesem Zeitpunkt den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Der Samen der Befreiungskriege begann somit bei Aspern und erreichte seinen Höhepunkt in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813.

Bei der Schlacht bei Aspern und Eßling befehligte Generalissimus Erzherzog Karl, man kann ihn wohl den Sieger dieser Schlacht bezeichnen.
Es waren 97.000 österreichische und 74.000 französische Soldaten im Kampfgeschehen, auf beiden Seiten waren Verluste von je 20.000 Mann zu beklagen, wobei 6.000 französische und 4.000 österreichische Soldaten gefallen sind.

Ort:

Museum Aspern 1809:
Heldenplatz 9
Hinter der Pfarrkirche zum Hl. Martin
1220 Wien

Öffnungszeiten:

Jeden Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr
vom 1. April bis 31. Oktober bei freien Eintritt
Gruppen ab 10 Personen bei Voranmeldung unter: 0676/953 53 33
Sonderführungen auf Anfrage!

Anreise:

U1 bis Kagran
Bus „26A“ bis Aspern/Heldenplatz


-) Eßlinger Schüttkasten

Im Eßlinger Schüttkasten, einer Zweigstelle des „Museums Aspern 1809“, wird dem Betrachter ein beeindruckendes Schlachtendiorama mit insgesamt 8.546 Figuren auf einer Fläche von 13 Quadratmetern dargeboten. Durch unterschiedliche akustische und optische Effekte, wird die Schlacht von Eßling und Aspern vom 21. und 22. Mai 1809 ausführlich dargestellt.

Ort:

Eßlinger Schüttkasten:
Simonsgasse
1220 Wien

Öffnungszeiten:

Jeden Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr
vom 1. April bis 31. Oktober bei freien Eintritt
Gruppen ab 10 Personen bei Voranmeldung unter: 0676/953 53 33
Sonderführungen auf Anfrage!

Anreise:

U1 bis Kagran
Bus „26A“ bis Eßling Schule, ca. 5 Min zu Fuß zur Simonsgasse


-) NAPOLEON Rundwanderweg

1. Der Brückenkopf

Anfang des 19. Jhdt. war die Donau noch nicht reguliert. Die Lobau bildete eine große Insel zwischen den Donau-Armen. Dadurch war sie für die Franzosen eine natürliche Schanze(=Festung).

2. Das Hauptquartier Napoleons

An dieser Stelle richtete Napoleon sein Hauptquartier mit zahlreichen Zelten ein.

3. Die Napoleon Straße

Der Gedenkstein markiert das Ende der französischen Militärstraße, die durch die Lobau angelegt wurde und deren Verlauf heute noch derselbe ist wie einst.

4. Friedhof der Franzosen

Der Gedenkstein zeigt die Stelle an, wo nach der Überlieferung 2000 bis 3000 Franzosen in einem Massengrab beigesetzt wurden.

5. Das Pulvermagazin der Franzosen

An dieser Stelle befand sich 1809 das Pulvermagazin der Franzosen. Hier lagerten sie das Pulver, das sie anschließend in Aspern verschossen.

6. Übergangsstelle der Franzosen über den Fluß

42 Tage nach der blutigen Schlacht bei Aspern, am 4. Juli 1809, setzte die französische Armee unter anderem an dieser Stelle über den Donauarm von Groß-Enzersdorf.


! ! ! Eine Broschüre mit Wegbeschreibung liegt im Hotel an der Rezeption auf ! ! !


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